Das war die Teil-Betriebsversammlung für Assistent:innen der FZP

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Am Dienstag, 11.11.2025, fand die Betriebsversammlung für die Assistent:innen der Freizeitpädagogik im Skydome statt. Trotz der hohen Arbeitsbelastung, der anrollenden Erkältungs- und Grippewelle erschienen dutzende interessierte und engagierte Kolleg:innen. Wir konnten ihnen die Ergebnisse der Umfrage aus dem vergangenen Schuljahr 2024/25 bezüglich Fragestellungen wie etwa: Einarbeitungsphase, Vorbereitungszeiten, Zusammenarbeit Schul- und Teamleitung, Teamkooperation und -integration präsentieren. Danach wurden gemeinsam im World Café-Format weitere relevante Themen ausgearbeitet und diskutiert.

Zu vier Fragestellungen haben wir uns gemeinsam Gedanken gemacht:

  • Was läuft für dich im Alltag als Assistentinnen bereits gut – und woran hakt es noch?
  • Wo wünschst du dir aktuell mehr Unterstützung oder Information – von uns als Betriebsrat oder vom Team?
  • Was sollten wir gemeinsam anpacken, damit du dich langfristig wohl und gut integriert fühlst?
  • Wie stehst Du persönlich dazu, bei möglichen Aktionen (wie Protesten oder Streiks) im Rahmen der Kollektivverhandlungen mitzumachen?

Hierzu konnten sich die Kolleg:innen in 4 Gruppen, rotierend in einem World-Cafe´ austauschen, angeregt diskutieren, Ideen zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen einbringen und sich auch persönliche Beratung einholen. Nach jeweils 15 Minuten wechselten die Gruppen, sodass alle
TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, sich zu allen vier Themen einzubringen.
Die gesammelten Inputs wurden auf Karten festgehalten und dienen dem
Betriebsrat als Grundlage für das weitere Dranbleiben an den Themen. Zum
Abschluss wurden die offenen Punkte aus jeder Themengruppe im Plenum
vorgestellt.

Die moderierenden Betriebsrät:innen standen natürlich auch zu anderen arbeitsrechtlich relevanten Fragen zur Verfügung. Es wurden dadurch viele Wortmeldungen eingebracht, dokumentiert und besprochen. So bekam der Betriebsrat die Gelegenheit, einen noch tieferen Einblick in die Herausforderungen der Kolleg:innen an den jeweiligen Standorten zu bekommen.

Die vier Themengruppen mit den wichtigsten Ergebnissen:

1.) Was läuft für dich im Alltag als Assistenz bereits gut? Woran hakt es (noch)?

  • Die Teamarbeit wird von vielen als positiv erlebt
  • Diskrepanz zwischen der Vorgabe „du darfst nicht alleine mit der Gruppe arbeiten“ und
    der Realität, oft alleine in der Gruppe zu sein
  • Personalmangel und hohe Krankenstände
  • Unklarheit über das konkrete Aufgabengebiet der Assistenz
  • Einsatz von SPF-Stunden für AssistentInnen
  • Aufstiegsmöglichkeiten von der Assistenz zur/zum FreizeitpädagogIn

2.) Wo wünschst du dir aktuell mehr Unterstützung oder Information (vom Betriebsrat oder vom Team)?

  • Mehr Unterstützung bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf sowie bessere
    Vernetzung im Kollegium hinsichtlich relevanter Informationen
  • Klarheit zu SPF-Stunden bzw. Begleitstunden
  • Schaffung eines Aufbaulehrgangs zur/zum FreizeitpädagogIn
  • Eine fixe Ansprechperson speziell für AssistentInnen
  • Ein Newsletter für AssistentInnen vom Betriebsrat
  • Vier-Tage-Woche
  • Jahreskarte

3.) Was sollten wir gemeinsam anpacken, damit du dich langfristig wohl und gut integriert fühlst?

  • Mehr Information und Klarheit über den Aufgabenbereich der AssistentInnen für
    Schul- und Teamleitungen
  • Eigene pädagogische Begleitungen für AssistentInnen
  • Ein gut durchdachtes Buddy-System
  • Mehr Fortbildungen im Bereich SPF/SEF
  • Bessere Bezahlung
  • Mehr Personal
  • Fixe Gruppeneinteilungen

4.) Wie stehst du persönlich dazu, bei Aktionen (z. B. Protesten oder Streiks) im Rahmen von KV-Verhandlungen mitzumachen?

  • LehrerInnen, FreizeitpädagogInnen und AssistentInnen sollten gemeinsam Aktionen setzen
  • Es drohen Kürzungen
  • „Wenn du gehört werden willst, musst du etwas tun!“
  • Fragen zu Minusstunden
  • Fragen zu Notdiensten

Viele KollegInnen nutzten die Teilbetriebsversammlung, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag auszutauschen sowie Anliegen und Fragen direkt an den Betriebsrat heranzutragen.

Der Betriebsrat bleibt auch hier dran und wird die berechtigten Interessen und Maßnahmenvorschläge der Kolleg:innen mit Nachdruck bei der Geschäftsführung einfordern.

Zum Schluss kann festgehalten werden: Gemeinsam bleiben und sind wir stark!

Hier einige Bilder aus der Betriebsversammlung:

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