Das neue Schuljahr bringt auch Veränderungen im Betriebsrats-Büro. Elisabeth Sahan wechselt vom Büro wieder zurück in den Schulbetrieb und hat die Teamleitung am neuen Standort GTVS Neilreichgasse übernommen. Verena Scherer ist nach ihrer Karenz wieder zurück im Büro als freigestellte Betriebsrätin. Ming Gu, der sie in der Karenzzeit vertreten hatte, verlässt die BiM und wird als Schulsozialarbeiter Arbeitergeber:in, Position und Perspektive zwar wechseln, aber dem Bildungsbereich erhalten bleiben.
Für die dritte BR-Freistellung wechselt für dieses Schuljahr David Lang in diese Position im BR-Büro. Zusätzlich dürfen wir, neben Selma Schacht als BR-Vorsitzender und Arnold Paukowitsch als BR-Assistenten, Marlies Adler als neue Assistent:in des Betriebsrats bei uns im Büro begrüßen! Hier stellt sich Marlies bei euch vor und Ming verabschiedet sich aus der BiM. Hier findet ihr alle Kontakte zum Büro.
Neu im BR-Büro: Marlies Adler
Hallo, ich bin Marlies. Schon seit mehr als sieben Jahren bin ich Teil des Wiener Bildungswesens. Fünf Jahre lang habe ich als Lehrerin an einer integrativen Volks- und Mittelschule unterrichtet – zwei Jahre lang habe ich freiberuflich Workshops zu politischen Themen an vielen verschiedenen Schulformen gegeben und zu bildungspolitischen Themen publiziert. Mindestens ebenso lang interessiere ich mich auch für betriebliche Organisierung und habe beispielsweise eine Gruppe zur selbstorganisierten Interessensvertretung von Lehrenden gegründet oder Fortbildungen zu Methoden der Betriebsarbeit besucht. Das starke und geschlossene Auftreten der Belegschaft der BiM, mit ihrem Betriebsrat im Rücken, beeindruckt und beeinflusst mich seit ich an Wiener Schulen arbeite sehr. Umso mehr freue ich mich jetzt ab September Teil davon sein zu können.
Ein „Auf Wiedersehen“: Ming Gu
Ich war zehn Jahre lang bei der BiM, vormals „Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung“, beschäftigt. Es war eine sehr spannende und ereignisreiche Zeit als Freizeitpädagoge und Betriebsrat. Das letzte Schuljahr 2025/26 durfte ich gemeinsam mit dem Team des BR-Büros als Karenzvertretung für Verena bestreiten. Wie kann ich diese neue, alte Perspektive kurz beschreiben, ohne pathetisch zu werden? Die Arbeit im Büro für uns und mit euch war wirklich lehrreich, intensiv, interessant, mit Höhen und Tiefen, anstrengend und großartig zugleich. Ich wollte nie einen „klassischen Schreibtischjob“. Für uns habe ich es riskiert und wurde nicht enttäuscht: Die Betriebsratsarbeit mit diesem Team ist alles andere als klassisch. Eigenlob stinkt zwar, aber trotzdem! Ihr seid dufte 😉!
Warum gehe ich trotzdem? Vor drei Jahren habe ich begonnen, Soziale Arbeit berufsbegleitend zu studieren. Mein Ziel war es, in die Schulsozialarbeit zu gehen, und nun ist es so weit: Nach einem dreijährigen Marathon habe ich den Bachelor in der Tasche. Erfahrung, Wissen und Energie will ich nun mit einer anderen Perspektive, in einer anderen Position einbringen. Eine Dekade ist um, und ich habe für mich beschlossen: Es ist Zeit zu gehen! Es war mir eine Ehre und vor allem eine Freude! Wir sehen uns spätestens bei der nächsten Demo wieder.


