Nachfolgeregelung für den Erlass 217/SPF-Stunden/SEG-Zulage

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In einem Gespräch zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat informierte Mario Rieder über die Pläne der Stadt Wien und die Umsetzung durch die BiM.

Kurz gesagt: Es soll alles so bleiben, wie es ist. Der Wunsch der Stadt Wien ist, dass die Teamgrößen (wenn sich die Kinderzahl nicht verändert) im Grunde gleichbleiben. Es gibt also nun drei Parameter für die Personalplanung: Die Gesamt-Kinderzahl laut GTB-Erhebung (Berechnung wie immer), die Anzahl von Kindern mit Behinderung bzw. schweren/chronischen Krankheiten in Wision (Berechnung wie immer, Prüfung jeweils durch die Bildungsdirektion), die bisherige Anzahl an zusätzlichen PädagogInnen aufgrund von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten (nach den Zahlen der letzten Jahre).

Spezifische zusätzliche Herausforderungen müssen von Schulleitungen an ihre SchulqualitätsmanagerInnen, von Teamleitungen an ihre Regionalmanagerinnen gemeldet werden.

Sachfragen zur genauen Umsetzung und dem Prozedere müssen noch geklärt werden. Das Prozedere der Stadt wurde in Abstimmung mit der Bildungsdirektion festgelegt. Dieses achtet im Wesentlichen darauf, dass es im Vergleich zur bisherigen Verteilung keine groben Änderungen gibt und im Sinne der bisherigen Regelungen aufrecht bleibt.

Früherer Punkt 1 des Erlass 217: Dieser ist in der GTB-Erhebung so umgesetzt worden. Die Schulleitungen tragen Kinder mit Behinderung ein, auch Kinder mit schweren chronischen Erkrankungen. Diese Daten gehen dann über die Abteilung von Rupert Corazza in der Bildungsdirektion (Check der Gesundheitskarten der Kinder). Auf dieser Basis bekommt die BiM gesicherte Daten für diesen Bereich von der Bildungsdirektion (keine Daten mehr von den Schulen). So kann nach der bisherigen Logik dann Personal zugeteilt werden. 

Früherer Punkt 2 (verhaltensauffällige Kinder): Hier ist der Wunsch der Stadt Wien, dass drauf geschaut wird, dass Ressourcen, die Schulen für spezielle Herausforderungen in Vergangenheit bekommen haben, aufrechterhalten werden. Die BiM hat den Auftrag, hier Ressourcen zuzuteilen und auf dieser Basis einen Vorschlag zu machen. Dieser wird dann an die MA56 übermittelt und dort finalisiert. Wenn Signale und Wahrnehmungen da sind, dass Verstärkungen sinnvoll sind, wird das „in Betracht gezogen.“

Die Ressource für zusätzliches Personal (435 PädagogInnen) ist derzeit bei etwa 25% der aktiven FreizeitpädagogInnen. Diese 25% bleiben als Anteil bestehen, d.h. die Anzahl wächst mit der Gesamtanzahl mit.

An den 7 neuen Standorten wird im ersten Schritt in Gesprächen mit den Schulleitungen die zusätzlichen Ressourcen zugeordnet und im Herbst nachjustiert.

Wir haben als Betriebsrat eingebracht, dass wir objektive, nachvollziehbare Kriterien der Personalzuteilung wollen. Laut GF ist die jetzige Lösung eine für die nächsten ein, zwei Jahre – man kann aber davon ausgehen, dass es zu Änderungen kommt in den nächsten Jahren. Näheres haben wir noch nicht erfahren.

SPF-Vorbereitungsstunden

Von Mario Rieder wie auch von Marta Rauter wurde zugesichert, dass diese wie bisher auch zustehen, eine Änderung ist gar kein Thema.

SEG-Zulage/Pauschale

Die Betriebsvereinbarung zur SEG-Zulage muss natürlich auch adaptiert werden. Das Gespräch dazu findet am 10. Juni statt.

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