Planung neu: Stellungnahme des Betriebsrats

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Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Wie bereits veröffentlicht, wird ab dem kommenden Schuljahr ein neues Planungs- und Reflexionskonzept umgesetzt. Als Betriebsrat waren wir in keinster Weise in die Entstehung eingebunden, begrüßen aber eine Professionalisierung unserer Vor- und Nachbereitung. Diese muss aber in einer legalen Verhältnismäßigkeit zur Vorbereitungszeit stehen, die dzt. bezahlt wird. Das sehen wir derzeit noch nicht. Wir stehen dem Arbeitsaufwand der Planung NEU kritisch gegenüber und bleiben darüber weiterhin im Austausch mit dem Geschäftsbereich Wiener Schulen & Freizeitpädagogik.

Als Betriebsrat sehen wir einige Fragen noch als ungeklärt an:

  • Geht sich die Durchführung in unseren Vorbereitungsstunden aus?
  • Wenn nein, kann ich dafür Mehrstunden schreiben oder höre ich mittendrin auf?
  • Was ist mit Zusatzplanungen und –dokumentationen, die DirektorInnen extra verlangen?
  • Was ist, wenn ich bzw. die Schule ein anderes pädagogisches Vorbereitungskonzept habe/hat?
  • Was soll ich von meiner bisherigen Planungstätigkeit streichen, um Zeit für die geforderte Dokumentation zu haben?
  • Wie sieht die Umsetzung in der GTVS aus, wenn ich mehrere Klassen habe?
  • Wie und wann sollen die Teamleitungen die MitarbeiterInnen in der stressigen Anfangszeit unterstützen?
  • Wo soll/muss das Heft aufbewahrt werden (Datenschutz)?
  • Kann das Heft mit nach Hause genommen werden? (Vorbereitungs- und Konzeptionswoche)
  • Ist das Heft ausschließlich handschriftlich zu führen oder können auch Ausdrucke eingeklebt werden?
  • Wie wird das neue Planungs- und Reflexionskonzept evaluiert?

Hast du noch Fragen? Notiere diese, am besten auch mit deinem Team, und übermittle sie gesammelt an uns (betriebsrat@bildung-wien.at). Wir bleiben dran!

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